News und rennberichte 2019

letzter meisterschaftlauf in innsbruck 23.11.2019 - martin mungenast sichert sich den titel

Die Ausgangssituation war folgende: Martin Mungenast ging mit 9 Punkten Vorsprung auf Johannes Fröhlich ins letzte Rennen. Die Teamwertung dagegen war schon entschieden, Team Mungenast holt sich zum wiederholten Mal nach 2014,15,17 und 2018 den Sieg.

Gefahren wurde wieder im allseits bekannten Modus "Zeitattacke", wo bei 4 Heats über jeweils 12 Minuten jeder Fahrer mit 4 verschiedenen Karts die schnellste Runde jagen muss.

Im ersten Heat setzte sich Martin Mungenast mit einem Abstand von 0.47sek vor Johannes Fröhlich durch, und untermauerte so seine Ambitionen auf den diesjährigen Titel. Dritter wurde Fabian Huber, der 0.58 auf Mungenast verlor, aber nur 0.19sek vor Fabian Dörfler lag.

Der zweite Durchgang zeigte bereits, dass an Mungenast heute kein Weg vorbei führte, er brannte erneut die schnellste Zeit in den Asphalt und siegte mit 0.23sek Vorsprung vor Martin Loinger, der bei seinem Comeback wieder eine schnelle Pace an den Tag legte. Johannes Fröhlich manövrierte sich erneut unter die ersten drei und folgte Loinger mit einer Zeit von 34,64.

im Dritten Heat war endgültig klar, dass Martin Mungenast den Vereinsmeistertitel holen wird, er war auch hier nicht zu schlagen und klassierte sich mit der Tagesbestzeit und gleichzeitig der einzigen 33er Zeit (33,82) mit 0.52sek! Vorsprung vor Teamkollegen Elmar Mungenast auf Platz 1, Dritter wurd erneut Johannes Fröhlich.

Im vierten Heat untermauerte Martin Mungenast erneut, dass er in Überform nach Innsbruck anreiste und holte sich zum vierten Mal die schnellste Zeit, gefolgt von Martin Loinger und Fabian Dörfler. Dies war eine Premiere, bis jetzt konnte noch kein Fahrer einen "Clean Sweep" im Modus Zeitattacke erreichen.

Nach dem Rennen sagte ein erleichterter Martin Mungenast: "Ich bin überglücklich, mir erneut den Vereinsmeistertitel zu sichern. Es war wieder ein langes Jahr und die Kämpfe mit meinem Dauerrivalen Johannes waren wieder unglaublich. Ohne ihn wäre ich sicher nicht so schnell. Ich möchte auch Ihm zu einer erneut großartigen Saison gratulieren und hoffe, dass wir uns auch in der kommenden Saison wieder matchen können."
Der Deutsche beglückwünschte Mungenast und hielt gleichzeitig fest. "Heuer war Martin unschlagbar, das hat das Rennen heute gezeigt. Ich bin dennoch zufrieden und werde in der Saison 2020 wieder alles daran setzen, den Titel an mich zu reißen."

 

 

Hier die Ergebnisse im Überblick:

 

 

 

 

Wir beschließen also die Saison 2019 und freuen uns schon auf das kommende Jahr.

Im Anschluss stand noch die Jahreshauptversammlung bei unserem Partner WEINBAR CAFE FILOS in Jenbach an, bei der bereits einige Details für die neue Saison besprochen wurden und wir gemeinsam den Tag ausklingen lassen konnten.

 

Fahrer Heat 1 Heat 2 Heat 3 Heat 4 Gesamtpunkte Beste Zeit Position
Martin Mungenast 1 1 1 1 4 33,82 1
Martin Loinger 6 2 4 2 14 34,49 2
Johannes Fröhlich 2 3 3 6 14 34,67 3
Fabian Dörfler 4 4 5 3 16 34,65 4
Elmar Mungenast 5 6 2 7 20 34,34 5
Fabian Huber 3 5 7 5 20 34,98 6
Florian Schönegger 9 7 8 4 28 34,84 7
Marco Schreiber 8 8 6 8 30 35,19 8
Maximilian Dick 7 9 10 9 35 35,19 9
Bernhard Auer 10 11 9 11 41 35,54 10
Christian Haunschild 11 10 11 10 42 35,66 11

doppelrennen in Straubing - vorentscheidung in der vereinsmeisterschaft, 13.10.2019

Die Vereinsmeisterschaft 2019 war in den letzten Zügen. Ein Doppelrennen in Straubing sowie ein Einzelrennen zum Ende der Saison standen noch aus und Meisterschaftsleader Martin Mungenast hatte die besten Karten zum Gewinn seines 2. Vereinstitels. Bei 9 Punkten Vorsprung vor Johannes Fröhlich konnte er sich theoretisch schon in Straubing zum Meister küren.

Bei herrlichem Spätsommerwetter und wohligen 23 Grad machten sich 9 Fahrer, darunter 3 Neulinge auf den Weg zur Outdoorbahn in Straubing und freuten sich u.a. auch auf die neue Kartflotte der Betreiber.

Im 1. Qualifying gab es wenig Überraschungen: Fröhlich unterstrich seine Ambitionen auf die 2. Titelverteidigung in Folge und holte sich die Pole Position vor Martin Mungenast und Rückkehrer Patrick Reiter.

Am Start kam jedoch Mungenast am besten weg und bog als Führender in die erste Rechtskurve ein, jedoch konnte Fröhlich in der folgenden Kurvenkombination Platz 1 zurückerobern. Dahinter entwickelte sich im Anschluss ein atemberaubender Kampf zwischen Mungenast und Reiter, der sich bis zur letzten Kurve offen gestaltete. Fröhlich profitierte davon und konnte sich mit einem perfekt ausbalancierten Kart weit absetzen. Mungenast sicherte sich schließlich Platz 2 vor Reiter, gefolgt von Elmar Mungenast, Dick, Wolfertstetter und den drei Rookies, Moll, Colsman und Akdogan, die auf der unbekannten Strecke anfangs Lehrgeld zahlen mussten.

Ein ähnliches Bild ergab das 2. Qualifying. Diesmal setzte sich jedoch Reiter durch, während M. Mungenast erneut die 1. Startreihe vor Fröhlich und E. Mungenast komplettierte. Den Start verschlief Fröhlich, diesmal fiel er auf Platz 4 hinter Routinier Elmar Mungenast zurück. Vorne ging der Kampf zwischen Reiter und Mungenast in die zweite Runde, diesmal ging es jedoch um den Rennsieg. Fröhlich versuchte derweil an E. Mungenast vorbeizukommen, was sich jedoch abseits der Ideallinie als rutschige Angelegenheit herausstellte, so dass nach einem gescheiterten Überholversuch in der ersten Kurve zwischenzeitlich auch noch Max Dick den Deutschen überholte. Während die Führung laufend zwischen Reiter und Mungenast in harten, aber fairen Manövern wechselte, kämpfte sich Fröhlich auf Rang 3 zurück. In Runde 19 unterlief Martin Mungenast ein Fahrfehler, so dass er durchs Gras musste und auf Platz 3 zurückfiel. Damit war der Weg zu Reiters umfeiertem ersten Saisonsieg nach drei 3. Plätzen in Folge geebnet.

Folgendes Statement kam vom Sieger des 2. Laufs, Patrick Reiter:

„Straubing ist meine Lieblingsstrecke, mit dementsprechend viel Selbstvertrauen ging ich in die Rennen, hatte ich doch in den letzten 3 Rennen hier je mindestens einen Laufsieg gefeiert. In Rennen 1 hatte ich noch Mühe, mich ans Kart und die Streckenverhältnisse zu gewöhnen. Sowohl Rennen 1 als auch Rennen 2 war von einem harten Kampf mit Martin geprägt, der äußerst fair ausgetragen wurde. Ich bin froh, gesehen zu haben, immer noch bei den besten dabei zu sein. Vor allem Rennen 2 würde ich als mein bisher bestes bezeichnen!“

Im direkten Duell der Titelkandidaten verdrängte Mungenast Fröhlich 4 Runden vor Rennende noch von Rang 2. E. Mungenast wurde erneut souveräner 4., gefolgt von Dick, Wolfertstetter, Moll, Akdogan und Colsman. Die Leistung der Rookies ist dabei besonders erwähnenswert, kamen sie in ihren schnellsten Runden bereits bis auf ca. 1 Sekunde an die Bestzeiten der Topfahrer heran.

Heimlicher Gewinner, wenn auch ohne Rennsieg, war jedoch Martin Mungenast, der seinen Vorsprung in der Meisterschaft auf Fröhlich hielt:

„Ich bin grundsätzlich sehr zufrieden! Ich konnte mit den beiden 2. Plätzen den Abstand auf Johannes halten, das ergibt gute Aussichten für das Saisonfinale. Im 1. Rennen konnte ich die Pace von Johannes leider nicht mitgehen, konnte aber Patrick Reiter in Schach halten. Das 2. Rennen ärgert mich ein wenig, da ich den Sieg in Reichweite hatte, aber durch einen Fehler den Anschluss an P1 verlor.“, so ein glücklicher Martin Mungenast nach dem Rennen.

Bei 9 Punkten Vorsprung reicht ihm damit im Saisonfinale ein 9. Platz, was ohne technischen Defekt für einen der Topfahrer des Vereins wohl nur Formsache sein dürfte. Für Andi Wolfertstetter beinhaltete die erste Begegnung mit der anspruchsvollen Strecke in Straubing Licht und Schatten: „Beim Versuch Elmar im 1. Rennen unter Druck zu setzen, drehte ich mich auf der Bremse und verlor Platz 5 an Max. Mit ihm kämpfte ich auch das gesamte 2. Rennen rundenlang, hatte jedoch das Nachsehen, da mein Kart Schwierigkeiten hatte, auf der Geraden mitzuhalten. Alles in allem bin aber ich bei heute sehr starken Gegnern zufrieden.“

 

Das Rennergebnis im Überblick:

 

 

 

Rennen #6

Punkte

 

 

Rennen #7

Punkte

 

 

 

 

 

 

 

1.

J. Fröhlich

15

 

1.

P. Reiter

15

2.

M. Mungenast

14

 

2.

M. Mungenast

14

3.

P. Reiter

13

 

3.

J. Fröhlich

13

4.

E. Mungenast

12

 

4.

E. Mungenast

12

5.

M. Dick

11

 

5.

M. Dick

11

6.

A. Wolfertstetter

10

 

6.

A. Wolftertstetter

10

7.

F. Moll

9

 

7.

F. Moll

9

8.

L. Colsman

8

 

8.

D. Akdogan

8

9.

D. Akdogan

7

 

9.

L. Colsman

7

Das Ergebnis von Rennen 1:

1. Johannes Fröhlich

2. Martin Mungenast

3. Patrick Reiter

Das Ergebnis von Rennen 2:

1. Patrick Reiter

2. Martin Mungenast

3. Johannes Fröhlich

 



das saisonhighlight - 6 stunden rennen in amfping, 28.09.2019

Nach dem 6h Rennen 2017 und dem 24h Rennen 2018, ging es für das Kart Racing Team Inntal am 28.10. wieder zurück auf die Kartbahn Ampfing, um beim 6h Rennen ihr Können auf der Heimstrecke unter Beweis zu stellen. Bei regennasser Strecke wurde das Qualifying absolviert, die Bedingungen waren ziemlich
fordernd und so konnten wir uns nur mit dem 10.Startplatz zufrieden stellen.
Martin Loinger wurde dann vom Team als Startfahrer ausgewählt und konnte sich bei auftrocknender Strecke mit einem tollen Start gleich auf Platz 6 vorkämpfen. Leider verlor er im Verlauf des Stints jedoch an Boden und fiel dadurch zurück auf Platz 9. Johannes Fröhlich konnte das Team mit einem überlegenen Kart im zweiten Stint auf Position 1 vorbringen, zu diesem Zeitpunkt purzelten die Rundenzeiten und die schnellste Runde war gesichert. Martin Mungenast übernahm als dritter Fahrer und sicherte mit einer Soliden Leistung den dritten Platz im Feld, welches zu diesem Zeitpunkt nur einige wenige Sekunden beisammen lag. Nach Rennhälfte stieg Loinger wieder ins Kart, konnte jedoch trotz der Erwartungen nach Stint 1 keine Zeit auf die führenden Teams gut machen. Dadurch, dass er die meiste Zeit im Stint allein unterwegs war, konnte er mit der mangelnden Leistung des Karts nur der fünfte Platz retten. Alle Hoffnung lag für die letzten beiden Stunden nunmehr bei Fröhlich und Mungenast. Mit durchschnittlichen Karts konnten beide jedoch nicht mehr viel ausrichten, die Rundenzeiten der Spitze konnten sie zwar mitgehen, der Rückstand wurde aber kaum aufgeholt. Einzig allein ein Fehler beim Wechsel vom Team Black Crows sicherte uns den vierten Platz. Schlussendlich konnten wir mit diesem Ergebnis dennoch zufrieden sein, die ersten vier Teams lagen nämlich nur innerhalb von 18 Sekunden. Bei 29 Teams und einem sehr starken Leistungsfeld, stellt dies nur Jammern auf hohem Niveau dar. Wir freuen uns auf die Langstreckenrennen in der kommenden Saison, unser Ziel ist die erneute Teilnahme an einem 24h Rennen.


Kart Racing Team Inntal erneut siegreich - 66 Runden Rennen, Ampfing 15.09.2019

Beim gestrigen 66 Runden Rennen konnte unser Mitglied Andreas Wolfertstetter mit einer fantastischen Leistung von Startplatz 27 auf den ersten Platz fahren und sichert somit zum wiederholten Male den Sieg für unser Team.

 

 

Wir gratulieren!


e-kart Rennen am nürburgring - 12.09.2019

Am 12.09.2019 nahmen unsere Mitglieder Elmar und Martin Mungenast an einem Rennen auf der Kartbahn am Nürburgring teil. Gefahren wurde mit brandneuen Elektrokarts der Marke RIML. Nach etwas gewöhnungsbedürftigen ersten Runden war es doch sehr unterhaltsam, vor Allem das Drehmoment der E-Karts sorgte durchaus für Spaß. Besonders amüsant: Durch Lautsprecher in der Kopfstütze werden Motorengeräusche nachgeahmt... 

Nach 20 Minuten stand der Sieger fest: Martin konnte sich im Zeitfahren Platz 1 (0.2sek Vorsprung) vor Elmar sichern. Die anderen 8 Fahrer aus England und Deutschland hatten das Nachsehen gegen das Kart Racing Team Inntal. Unser Verein macht sich so nun auch schon in England einen Namen ;-)


Kart Racing Team Inntal dominiert beim 2 Varianten Rennen in Ampfing - 01.09.2019

Patrick Reiter, Martin Mungenast und Elmar Mungenast vertraten das Kart Racing Team Inntal beim Doppelrennen in Ampfing.

Martin Mungenast konnte sich mit einem Sieg und einem dritten Rang den Tagessieg sichern, Reiter folgte mit P2 und P4 auf Gesamtrang 3 und Routinier Elmar Mungenast (P5 und P6) erreichte Platz 6 im Gesamtklassement von 27 angetretenenen Fahrern. Besonders erfreulich waren auch die Ergebnisse der Qualifyings.

Q1: Platz 1 bis 3 für unserer Fahrer (Mungenast M., Mungenast E., Reiter) 

Q2: Platz 2 (Reiter), Platz 3 (Mungenast M.), Platz 5 (Mungenast E.)

 

Wir hatten zusätzlich das Vergnügen, eine Unterhaltung mit dem durchwegs sympathischen Yamaha MotoGP Piloten Jonas Folger zu führen - vielleicht auch ein Grund für die tolle Leistung unserer Fahrer 😉 Wir wünschen ihm Alles Gute für den Rest der Saison. 

 


66 Runden in Ampfing, 11.08.2019

Am Sonntag, dem 11.08., traten unsere 3 Mitglieder Johannes Fröhlich, Martin Mungenast und Marco Schreiber beim 66 Runden Rennen auf der Kartbahn in Ampfing an. Nach äußerst fordernden Zweikämpfen gegen sehr starke Gegner konnte Mungenast sich den 3. Platz von 29 angetretenenen Fahrern sichern, gefolgt vom starken Fröhlich auf Rang 5. Marco konnte lange mit der Spitze mitziehen, bis ihn schließlich ein Platten weit zurück warf.

Wir freuen uns auf unser antreten beim 6 Stunden Rennen in Ampfing im September, bis bald, Ampfing!

Keep Racing


Racing vom Feinsten in ampfing, meisterschaftsläufe 4 und 5 - Ampfing 01.06.2019

Nur kurze vier Wochen lagen zwischen dem Rennwochenende in Bozen und dem nächsten Lauf, auf dem bekannten Kurs in Ampfing. 

 

Patrick Reiter, Meisterschaftsdritter im Vorjahr, nahm zum ersten Mal 2019 wieder an einem Rennen teil. Zehn weitere Konkurrenten kämpften bei angenehmen Temperaturen um Punkte.

 

Im 1. Qualifying holte ein hochmotivierter Reiter dann prompt die Pole Position und zeigte allen, dass er nichts verlernt hatte. Die erste Startreihe komplettierte Überraschungsmann Marco Schreiber, dahinter die Meisterschaftsanwärter Fröhlich und M. Mungenast. Am Start konnte sich das Trio Reiter, Mungenast und Fröhlich absetzen. In den ersten drei Runden wurde hart, aber fair gekämpft, bis sich Fröhlich an die Spitze setzte und einen Vorsprung auf die Konkurrenz herausfuhr, den er bis ins Ziel auf über 6 Sekunden ausbaute. M. Mungenast sicherte sich wichtige Punkte mit Platz 2 und Reiter fuhr auf Anhieb wieder aufs Podium. Schreiber fiel im engen Kampf im Mittelfeld mit Elmar Mungenast, Fabian Huber und Andreas Wolfertstetter sogar bis auf Rang 7 zurück, kämpfte sich aber zum Ende wieder auf Rang 4 nach vorne, was sein bestes Ergebnis der laufenden Saison bedeutete. Dahinter reihten sich Wolfertstetter, Huber und Mungenast ein. Fabian Dörfler, der Sieger des letzten Rennens in Bozen, konnte leider mit unterlegenem Kart rein gar nichts ausrichten und wurde auf Platz 10 abgewunken. Ähnlich erging es Miquel Puit dahinter. Neuling Jakob Eirenschmalz konnte mit Rang 8 bei seiner ersten Teilnahme aufhorchen lassen und kam vor Maximilian Dick ins Ziel.

Beim Qualifying zum zweiten Rennen zeigte sich dann ein stark verändertes Kräfteverhältnis. In der ersten Reihe fanden sich der Deutsche Schreiber und neben ihm Altmeister Elmar Mungenast. Die ersten drei Fahrer des 1. Laufs fanden sich plötzlich auf den Rängen 8 bis 10 wieder. Martin Mungenast entschloss sich für einen Kartwechsel und nahm eine Strafe von 4 Plätzen in Kauf.

Den Start gewann Schreiber, der in den folgenden Runden dem Druck von E. Mungenast standhalten musste. Nach einigen Runden gelang es ihm jedoch, eine Lücke aufzufahren. „Ich war ziemlich nervös und musste mich zwingen, voll konzentriert zu bleiben. Ich wollte das Rennen auf keinen Fall durch einen Fehler wegwerfen.“ Dies gelang ihm und er fuhr nach 18 Runden einen umjubelten Premierensieg ein. Es war der zweite Sieg für Team Piefke am heutigen Tag und auch Fröhlich freute sich für seinen Teamkollegen: „Schön, dass Marco zur Stelle ist, wenn es bei mir nicht rund läuft. Gratulation zum ersten Sieg und hoffentlich folgen weitere Topplatzierungen!“ Martin Mungenast konnte hinter ihm eine sehenswerte Aufholjagd starten und wurde Zweiter, was letztendlich (Strafe eingerechnet) Platz 6  bedeutete. Das Podium komplettierte somit Elmar Mungenast auf einem starken zweiten und abermals Patrick Reiter auf dem dritten Rang. Den musste er sich jedoch hart erkämpfen, denn bis zur letzten Kurve lag noch Maximilian Dick auf Podiumskurs, wurde jedoch nach einem kleinen Fehler in der Zielkurve noch von Reiter überholt. Es wäre ebenfalls das erste Podium seiner Karriere gewesen.

 

„Nach einem eher durchwachsenen ersten Rennen mit Platz 9 hatte ich den heutigen Renntag eigentlich bereits abgeschrieben. Beim zweiten Rennen ging es jedoch wesentlich besser. Schon nach den ersten paar Metern spürte ich, dass mir dieses Kart viel besser liegt. Ich konnte mich von Startplatz 4 auf Rang 3 kämpfen, verlor aber das Podium leider noch. Platz 4 bedeutet für mich dennoch eines der besten Ergebnisse meiner Fahrerkarriere, also bin ich zufrieden!“

 

Auf den weiteren Plätzen kamen Wolfertstetter, M. Mungenast, Dörfler, Huber, Puit, Eirenschmalz und Fröhlich ins Ziel.

 

Martin Mungenast konnte dadurch einen Vorsprung von 9 Punkten in der Meisterschaft vor Fröhlich erzielen, was einer Vorentscheidung gleichkommt. Fröhlich war im 2. Rennen chancenlos. Etwa eine Stunde nach dem Rennen wurde an seinem zweiten Kart ein schleichender Plattfuß hinten links festgestellt. „Als ich gemerkt habe, dass es immer schwieriger wird, war es längst zu spät. Ich hätte ja bereits im 2. Qualifying merken müssen, dass das Kart nicht rund läuft bzw. sogar ein Defekt vorliegt.“, so der enttäuschte Titelverteidiger.

 

 Meisterchaftsleader Martin Loinger hatte eine Terminkollision zu beklagen und konnte leider nicht am Rennen teilnehmen. Dadurch hat er keine realistischen Chancen mehr auf seinen zweiten Titel und fällt im Klassement zurück. Ein Streichresultat pro Saison, wie es in früheren Saisonen schon angewandt wurde, war daraufhin wieder im Gespräch. Vereinsobmann Martin Mungenast möchte nach dieser Saison eine Entscheidung treffen, ob das Reglement dementsprechend angepasst wird.

 

Das nächste Rennen steigt erst nach der Sommerpause am 8. September in Straubing. Bis dahin trainieren die Teammitglieder für die zweite Saisonhälfte oder versuchen sich bei verschiedenen Teamrennen.

Das Siegerpodest von Rennen 1:

Lachender Sieger Johannes Fröhlich, gefolgt von Dauerrivalen Martin Mungenast und unserem Comeback-Spezialisten auf Platz 3, Patrick Reiter.

Das Siegertreppchen von Rennen 2 mit Marco Schreiber als Premierensieger auf dem höchsten Stockerl. Altmeister Elmar Mungenast erklimmt wieder das Podest. Auch im 2. Rennen zeigt Patrick Reiter, dass er nichts verlernt hat. Er landet auf Rang 3.



spektakel beim zweiten und dritten meisterschaftslauf in italien - 28.04.2019

Vier Wochen nach dem spannenden Saisonauftakt in Innsbruck wurde das zweite Rennwochenende erstmals auf der anspruchsvollen Piste in Bozen ausgetragen. 11 Teilnehmer kämpften am 28.4.2019 bei wolkenverhangenem, aber trockenem Wetter um die nächsten Meisterschaftspunkte.

 

 

Im 1. Qualifying setzte sich Auftaktsieger Martin Loinger durch und holte die Pole Position. Martin Mungenast komplettierte die erste Startreihe. Beim Start verlor Chris Haunschild in der zweiten Kurve die Kontrolle über sein Fahrzeug und kreiselte in den Kies. Weiter vorne entwickelte sich ein Dreikampf zwischen Loinger, Mungenast und dem Deutschen Fabian Dörfler um die Führung. Vor der Spitzkehre wurde Dörfler in der 6. Runde Richtung Streckenrand abgedrängt, blockierte die Hinterreifen und würgte dabei den Motor ab. Schimpfend versuchte er sein Kart wieder zum Laufen zu bekommen, verlor jedoch eine ganze Runde und wurde letztendlich nur 8. Fröhlich fuhr vor seinem Teamkollegen Schreiber auf Rang 3. Zuerst musste jedoch Schreiber seinen Platz an Fabian Huber abtreten, nach rundenlangem Duell und zahlreichen Überholversuchen gelang es Huber schließlich auch noch Fröhlich vom Treppchen zu verdrängen.

 

 

„Nach einer Qualifikation in der ich keine optimale Runde zusammen gebracht habe, bin ich mit dem Rennverlauf jedoch sehr zufrieden. Ich konnte das Potential des Karts ausnutzen und mich von Startplatz 7 auf Platz 3 verbessern. Vor allem der Kampf mit Johannes Fröhlich, der über Runden ging, war sehr spannend und aufregend. Mit dem besseren Ende für mich. Ich bin im Großen und Ganzen sehr zufrieden mit meinem besten Saisonstart den ich je hatte.“, freute sich Fabian Huber über Platz 3 im 1. Rennen.

 

An der Spitze wechselte derweil die Führung während des gesamten Rennens. Nach 23 Runden setzte sich Martin Mungenast knapp vor Martin Loinger durch und gewann. Auf den weiteren Positionen folgten: 3 Huber – 4 Fröhlich – 5 Schreiber – 6 Schönegger – 7 E. Mungenast – 8 Dörfler – 9 Dick – 10 Haunschild

 

Nach dem obligatorischen Kartwechsel konnte Fabian Dörfler im 2. Qualifying seine 1. Pole Position vor Martin Mungenast herausfahren. Mit einem fulminanten Start stach der amtierende Vereinsmeister Johannes Fröhlich jedoch vor der 1. Kurve von Platz 4 auf Platz 2 nach vorne, gefolgt von Mungenast und Loinger, die sich erneut beinhart duellierten. Die ersten 5 Runden konnte Fröhlich das Tempo mitgehen, dann tat sich jedoch eine Lücke auf und die nutzte Dörfler, um sich zu einem souveränen Start-Ziel-Sieg abzusetzen. Fröhlich bekam unterdessen Gesellschaft von Mungenast und Loinger und in einem sehenswerten Dreikampf, der bis zum Ende hart aber fair geführt wurde, wechselten die Positionen beinahe in jeder Runde. Letztendlich ergatterte Loinger Platz 2, gefolgt von Mungenast und Fröhlich, die quasi nebeneinander über die Ziellinie fuhren. Dahinter sammelten auf 5 Huber - 6 Dick - 7 Schreiber – 8 Schönegger  - 9 E. Mungenast – 10 Haunschild Meisterschaftspunkte.

 

 

Ein überglücklicher Fabian Dörfler durfte endlich seinen ersten Rennsieg in der Meisterschaft feiern: „Emotional waren die beiden Rennen in Bozen für mich eine echte Berg- und Talfahrt. Im Zweiten ging mir alles leicht von der Hand, was natürlich auch an dem sehr guten Kart lag, welches mir das Losglück geschenkt hatte. Im ersten Rennen ging mir nach einer brenzligen Situation das Kart aus, weil meiner Räder zu lange blockierten. Bis ich das Kart wieder anschmeißen konnte, hatte ich schon eine Runde Rückstand kassiert. Im Nachhinein bin ich froh, dass alles in dieser Reihenfolge passiert ist, so überwiegen nun die positiven Eindrücke.

 

Marco Schreiber fuhr im 1. Rennen auf einen starken 5. Platz. „Mit dem ersten Rennen bin ich zufrieden. Ich lag knapp hinter meinem Teamkollegen. Beim Kartwechsel vor dem 2. Qualifying hat jemand fälschlicherweise mein Kart genommen. Ich musste an die Box, um den Wechsel ordnungsgemäß durchzuführen und konnte dadurch keine Qualifikationszeit fahren. Von Platz 11 aus war es dann schwierig wieder nach vorne zu kommen und so reichte es nur für Platz 7. Ziemlich schade!“, so ein enttäuschter Marco Schreiber nach dem 2. Rennen.

 

 

Nach den Läufen 2 und 3 führt Loinger (43) in der Gesamtwertung knapp vor M. Mungenast (42). Fröhlich (37) und Huber (36) sind dahinter schon etwas abgeschlagen. Das nächste Rennwochenende ist für den 1. Juni auf dem beliebten Rundkurs in Straubing angesetzt.

 

Das Podest von Rennen 1:

Sieger Martin Mungenast, Martin Loinger auf Platz 2, gefolgt von Fabian Huber auf Platz 3.

Das Podest von Rennen 2:

Premierensieg für Fabian Dörfler, Martin Loinger erneut auf Platz 2. Martin Mungenast auf Platz 3 und erneut am Podest.



erstes meisterschaftsrennen 2019 in Innsbruck - 31.03.2019

Ungewohnt spät startete die neue Rennsaison 2019 für das Kart Racing Team Inntal am Sonntag, den 31.3.2109. Die lange Winterpause nutzten die Piloten für Kraft- und Athletiktraining sowie Simulatorfahrten. 10 Fahrer fanden den Weg zur Hausstrecke in Innsbruck, darunter auch zwei neue Gesichter. Bedauerlicherweise nicht teilnehmen konnte der letztjährige Meisterschaftsdritte Patrick Reiter, der sich vergangenes Jahr als nur einer von drei Fahrern als Rennsieger feiern lassen durfte.

Der erste von vier Läufen begann mit einer faustdicken Überraschung, als keiner der favorisierten Top 3, sondern Fabian Huber die schnellste Runde für sich verbuchen konnte. Vizechampion Martin Mungenast wurde 2. vor dem deutschen Titelverteidiger Johannes Fröhlich. Rookie Andreas Wolfertstetter aus Wasserburg ließ mit einem starken Einstand auf Platz 5 aufhorchen.

 

In Lauf 2 wendete sich das Blatt jedoch schnell und dominierenden Fahrer der letzten Jahre konnten auch die drei ersten Plätze einfahren. Loinger vor Mungenast und Fröhlich hieß es am Ende.

Rückkehrer Florian Schönegger, der im letzten Jahr auf das Podium fahren konnte war der schnellste Mann in Lauf 3 und Neuling Miquel Puit brachte eine starke Rundenzeit auf Rang 7.

 

Im letzten Lauf reichte Martin Loinger Platz 2 für den Gesamtsieg in einem extrem knappen Finish vor Mungenast und Fröhlich. Mungenast schlug er nur dank der besseren schnellsten Runde. Dieser freute sich wie ein Schnitzel: „Noch weniger als ich selbst haben vermutlich Johannes [Fröhlich] und Martin [Mungenast] mit meinem Sieg gerechnet. Doch das ist wieder eine Bestätigung, dass ich trotz mäßiger Ergebnisse in der letzten Saison nicht an Talent verloren habe, Ich freue mich auf eine spannende Saison 2019 und bin leider wieder da, ganz oben am Podest!“ Auf einen Sieg musste Loinger schon eine ganze Weile warten. Beim Saisonauftakt 2017 vor 2 Jahren, ebenfalls in Innsbruck, feierte er seinen bislang letzten Erfolg.
Titelverteidiger Fröhlich fuhr mit 33,68 s die Tagesbestzeit und gewann damit den letzten Lauf, scheiterte jedoch knapp an seinen beiden stärksten Widersachern und musste mit Rang 3 vorlieb nehmen. „Ein Platz besser als beim Auftakt im Vorjahr immerhin!“, resümierte Fröhlich nach dem Rennen. „Nachdem ich jedoch im Dezember hier mit einem Sieg die Meisterschaft eingefahren habe, bin ich doch etwas enttäuscht, besonders da es so knapp war.“

 

Das Gesamtergebnis im Überblick:

 

Pos

Name

Lauf 1

Lauf 2

Lauf 3

Lauf 4

Gesamt

1.

Martin Loinger

4

1

3

2

10

2.

Martin Mungenast

2

2

2

4

10

3.

Johannes Fröhlich

3

3

4

1

11

4.

Fabian Huber

1

7

5

3

16

5.

Florian Schönegger

6

6

1

6

19

6.

Elmar Mungenast

7

4

6

5

22

7.

Andreas Wolfertstetter

5

9

8

7

29

8.

Maximilian Dick

8

5

9

9

31

9.

Miquel Puit

9

8

7

8

32

10.

Chris Haunschild

10

10

10

10

40

 

 

 

Beim nächsten Rennen feiern die Kart Inntal Fahrer Premiere auf einer neuen Strecke. Am 28. April findet in Bozen (Italien) der 2. Meisterschaftslauf statt.

 

Das Podest des ersten Vereinslaufs in Innsbruck

Links: 2. Platz Martin Mungenast

Mitte: Sieger Martin Loinger

Rechts: 3. Platz Johannes Fröhlich

Vereinsmeister 2018

Johannes Fröhlich

bekommt den Pokal für seinen Sieg durch

Obmann Martin Mungenast überreicht.



22.02.2019 - Erstes Training und Jahreshaupversammlung mit Vorstandsneuwahl!

Gestern fand das erste Training des Jahres auf der Kartbahn Innsbruck und im Anschluss die Jahreshaupversammlung des KaRT Racing Team Inntal im Brandlhof Kramsach statt.
Das Training konnte Martin Loinger hauchdünn vor Martin Mungenast und unserem Routinier Elmar Mungenast für sich entscheiden.

 

Bei der Versammlung gab es wie jedes Jahr wieder einiges zu diskutieren, auch wurde der Vorstand neu gewählt. Nach vielen Jahren als Obmann gab Martin Loinger seine Position ab und bekleidet nun die Position des Obmannstv.
Neuer Obmann ist nun Martin Mungenast, Schriftführer Maximilian Dick und Kassier Florian Schönegger behalten ihre Position. Der ehemalige Obmannstv. Fabian Huber wird nun als Kassierstv. mit Schönegger die finanziellen Geschicke leiten.

Ebenso wurden die Sieger der Saison 2018 gekürt, leider unter Abwesenheit des Team Piefke (Schreiber/Fröhlich), die aus persönlichen Gründen nicht anreisen konnten.

 

Wir freuen uns bereits auf die Saison 2019 und blicken bereits mit Freude auf das erste Rennen am 31.03. in Innsbruck. 

Teamwertungssieger TEAM MUNGENAST (Elmar halblinks und Martin Mungenast halbrechts) mit den dritten der Wertung, TEAM KRAMSACH (Martin Loinger rechts und Fabian Huber, links).

Siegerehrung Einzelwertung. Martin Mungenast auf Platz 2 (Links) und Patrick Reiter auf Platz 3 (Rechts), erhielten wieder gravierte Gläser. Vereinsmeister Johannes Fröhlich fehlte leider, er bekommt den Wanderpokal beim nächsten Treffen überreicht.